Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung

80 Impfordinationen zur Anmeldung für Ordinationsführende Ärztinnen und Ärzte

Ordinationsführende Ärztinnen und Ärzte, die in keinem Landesklinikum angestellt sind, wo sie bereits geimpft werden, können sich ab sofort in einer der 80 Impfordinationen wenn möglich im Bezirk ihrer Niederlassung zur COVID-19-Schutzimpfung anmelden. Dafür ist es notwendig, mit den Impfordinationen direkt Kontakt aufzunehmen. Zusätzlich können auch ihre nachweislich risikoexponierten Angestellten, die bei der Sozialversicherung als angestellt gemeldet sein müssen, zur Impfung angemeldet werden.

Wir müssen davon ausgehen, dass mit den von der Impfkoordination zugewiesenen Impfdosen nicht der gesamte oben angeführte Bereich durchgeimpft werden kann. Daher ersuchen wir Sie, ausschließlich Angestellte für die Impfung in der Kalenderwoche 5 anzumelden, die nachweislich in direktem und sehr engem Kontakt mit Patientinnen und Patienten arbeiten.

Bitte denken Sie solidarisch und melden Sie Ihre Angestellten nicht großzügig an, sondern wirklich nur in jenen Fällen, wo dies aufgrund des engen und regelmäßigen Patientenkontaktes unbedingt erforderlich ist. Alle anderen Angestellten, die keinem sehr hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind, können laut Impfkoordinator nach heutigem Wissensstand spätestens in der Kalenderwoche 8 geimpft werden. Auch Angestellte, die vorrangig administrative Tätigkeiten durchführen, dürfen erst in der Kalenderwoche 8 geimpft werden.

Nur durch ein solidarisches Vorgehen können wir erreichen, dass wir keine Priorisierung einzelner Fachgruppen vornehmen müssen und möglichst viele Kolleginnen und Kollegen bereits ab 1.2.2021 geimpft werden können.

Familienangehörige, Freunde und Bekannte sind selbstverständlich in dieser ersten Phase von der Teilnahme ausnahmslos ausgeschlossen!

Was muss ich zum Impftermin mitnehmen?

  • Bitte bringen Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungsbogen mit.
  • Bitte nehmen Sie Ihre e-Card mit, falls Sie eine besitzen (und nicht privat versichert sind) – für Ihre Mitarbeiter/innen ist dies verpflichtend.
  • Bitte nehmen Sie Ihren Impfpass mit.
  • Bitte bringen Sie Ihren Ärzteausweis mit.

Details zur COVID-19-Schutzimpfung

Wer kann sich zur COVID-19-Schutzimpfung anmelden?

Da der Impfstoff knapp ist, gab es im Vorfeld intensive Diskussionen, ob es in dieser allerersten Impfphase zu einer Priorisierung einzelner Fachgruppen kommen soll. Das Präsidium der NÖ Ärztekammer hat sich gegen eine solche Priorisierung ausgesprochen, da das individuelle Risiko in jeder Ordination unterschiedlich sein wird. Dies bedeutet, dass alle ordinationsführenden (Zahn-) Ärztinnen und Ärzte, die in keinem Landesklinikum angestellt sind, wo sie ohnehin geimpft werden, sowie in Ordinationen angestellte Ärztinnen und Ärzte an dieser Impfaktion teilnehmen können.

Darf auch Ordinationspersonal zur COVID-19-Schutzimpfung angemeldet werden?

Sollten Sie in Ihrer Ordination Angestellte haben, die bei der Sozialversicherung als angestellt gemeldet sind und nachweislich in direktem und sehr engem Kontakt mit Patientinnen und Patienten arbeiten, ist es möglich, diese Angestellten ebenfalls für die Kalenderwoche 5 zur COVID-19-Schutzimpfung anzumelden. Bitte denken Sie solidarisch und melden Sie Ihre Angestellten nicht großzügig an, sondern wirklich nur in jenen Fällen, wo dies aufgrund des engen und regelmäßigen Patientenkontaktes unbedingt erforderlich ist. Alle anderen Angestellten, die keinem sehr hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind, können laut Impfkoordinator nach heutigem Wissensstand spätestens in der Kalenderwoche 8 geimpft werden. Auch Angestellte, die vorrangig administrative Tätigkeiten durchführen, dürfen erst in der Kalenderwoche 8 geimpft werden.

Nur durch ein solidarisches Vorgehen können wir erreichen, dass wir keine Priorisierung einzelner Fachgruppen vornehmen müssen und möglichst viele Kolleginnen und Kollegen bereits ab 1.2.2021 geimpft werden können.

Familienangehörige, Freunde und Bekannte sind selbstverständlich in dieser ersten Phase von der Teilnahme ausnahmslos ausgeschlossen!

Welcher Impfstoff kommt zur Anwendung?

Derzeit ist in Österreich ausschließlich der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer verfügbar. Daher kann nur dieser verimpft werden. Fachinformationen zum Impfstoff finden Sie unter https://www.comirnatyeducation.at/.

Wo finden die COVID-19-Schutzimpfungen statt und sind diese verpflichtend?

Die COVID-19-Schutzimpfungen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen in definierten Impfordinationen in Niederösterreich. Diese Ordinationen wurden von der Impfkoordination unter Einbeziehung der Bezirksärztevertretungen festgelegt. Sie finden diese am Ende dieses Artikels sowie auf www.impfung.at.

Die COVID-19-Schutzimpfung ist freiwillig, wird aber empfohlen.

Wie kann ich mich zur COVID-19-Schutzimpfung anmelden?

Die Anmeldung zur Impfung erfolgt direkt in einer der genannten Impfordinationen. Auf der Webseite der Nö Impfkoordination www.impfung.at finden Sie einen eigenen Abschnitt mit „Info für Ärzte“, wo zudem eine Suchmöglichkeit eingerichtet wird.

Warum impft Wien die Niedergelassenen bereits zu einem früheren Zeitpunkt?

Diese Entscheidungen liegen bei den einzelnen Bundesländern. Als NÖ Impfkoordinationsstelle wurde Notruf NÖ, eine Einrichtung des Landes Niederösterreich, festgelegt. Daher haben weder Ärztinnen und Ärzte noch die Ärztekammer einen Einfluss darauf, wer von den zahlreichen Interessierten letztendlich als Impfärztin bzw. Impfarzt gelistet wird, noch wie viel Impfstoffe an diese verteilt werden. Die Letztverantwortung dieser Entscheidung liegt in ganz Österreich ausschließlich bei der Impfkoordination des jeweiligen Bundeslandes. Dies ist auch der Grund, weshalb es in Österreich neun unterschiedliche Impfstrategien gibt.

Warum kann ich mich und meine Mitarbeiter/innen nicht selber impfen?

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aufgrund der medizinisch komplexeren Rahmenbedingungen des mRNA-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer und der Tatsache, dass der Impfstoff aktuell nicht in einzelnen Dosen ausgeliefert wird, keine Impfdosen zur Selbstverimpfung an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte vergeben werden können, sondern Impfordinationen eingerichtet wurden. In einer späteren Phase, wenn einfacher handhabbare Impfstoffe verfügbar sind, werden Sie Ihre Patientinnen und Patienten in Ihrer Ordination impfen können.

Dürfen sich Schwangere, Kinder- und Jugendliche impfen lassen?

Es gibt keine Zulassung des derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffs für Schwangere, auch nach der Impfung sollte für mindestens drei Monate für eine zuverlässige Kontrazeption gesorgt sein. Auch für Kinder- und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr besteht keine Zulassung.

Muss ich Unterlagen für meinen Impftermin vorbereiten?

Ja, im Sinne einer zeitökonomischen Vorbereitung ersuchen wir Sie, den bereits ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungs- und Dokumentationsbogen (PDF, 106 KB) (das pdf ist elektronisch beschreibbar) des Ministeriums für jede zu impfende Person mitzubringen.

Was muss ich zum Impftermin mitnehmen?

  • Bitte nehmen Sie Ihre e-Card mit, falls Sie eine besitzen (und nicht privat versichert sind) – für Ihre Mitarbeiter/innen ist dies verpflichtend.
  • Bitte nehmen Sie Ihren Impfpass mit.
  • Bitte bringen Sie Ihren Ärzteausweis mit.
  • Bitte bringen Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Aufklärungsbogen mit.

Kann ich unmittelbar nach der COVID-19-Schutzimpfung nach Hause gehen?

Es wird empfohlen, dass alle Geimpften 20 Minuten in der Impfordination verweilen. Auf eigenes Risiko können Sie die Ordination aber selbstverständlich auch gleich nach der Impfung verlassen.

Wird die COVID-19-Schutzimpfung in den e-Impfpass eingetragen?

Ja, COVID-19-Schutzimpfungen werden in den e-Impfpass eingetragen. Achtung: Aus dem e-Impfpass kann man aufgrund von gesetzlichen Regelungen nicht hinausoptieren.

Ich habe noch weitere Fragen zum Impfstoff/zur Impfung, an wen kann ich mich wenden?

Zahlreiche fachliche Informationen zur COVID-19-Schutzimpfung in NÖ speziell für die Ärzteschaft finden Sie auf www.impfung.at. Auch die Österreichische Ärztekammer hat FAQ für die Ärzteschaft erarbeitet.

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