Unterschiede in der Impfpriorisierung: Wien/NÖ

Das Nationale Impfgremium unterscheidet in seiner Priorisierung für COVID-19-Impfungen zwischen Personen, bei denen Vorerkrankungen oder körperliche Gegebenheiten mit besonders hohem Risiko vorliegen und Personen, bei denen Vorerkrankungen oder körperliche Gegebenheiten mit erhöhtem Risiko vorliegen.

In Wien ist es seit 15.4.2021 für Personen mit erhöhtem Risiko möglich, Impftermine zu buchen, weshalb vermehrt Anfragen Wiener Patientinnen/Patienten an nö. ÄrztInnen und Ärzte betreffend die Ausstellung eines Attests über das Vorliegen derartiger Vorerkrankungen oder körperlicher Gegebenheiten gestellt werden. Nach Rücksprache der Ärztekammer für Wien mit der Impfkoordination in Wien braucht der Impfling als Nachweis keine ärztliche Bestätigung - es genügen andere Nachweise/Befunde/Atteste oder auch der persönliche Impf-Brief der Sozialversicherung. Sollte der Impfling dennoch ein Attest verlangen, handelt es sich dabei um eine Privatleistung. Die relevanten Diagnosen können Sie der Priorisierung des Nationalen Impfgremiums entnehmen.

In Niederösterreich richtet sich die Priorisierung wegen Vorerkrankungen oder körperlicher Gegebenheiten derzeit weiterhin nach der (strengeren) COVID-19-Risikogruppen-Verordnung.

 

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