Verdienstentgang bei Absonderung und Verkehrsbeschränkungen

Im Falle einer über eine/n niedergelassene/n Ärztin/Arzt bescheidmäßig verhängten Absonderung oder Verkehrsbeschränkung, besteht nach dem Epidemiegesetz ein Anspruch auf Vergütung des dadurch entstandenen Vermögensnachteils (Verdienstentganges). Die Entschädigung wird nach dem vergleichbaren fortgeschriebenen wirtschaftlichen Einkommen bemessen. Um nicht zu erlöschen, ist der Entschädigungsanspruch binnen 6 Wochen vom Tage der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen bei der Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich diese Maßnahmen getroffen wurden, geltend zu machen.

Es gibt kein Antragsformular. Der Antrag sollte folgende Informationen enthalten:

  • Bezeichnung als „Antrag auf Vergütung des Verdienstentganges gem. § 32 Epidemiegesetz“ und Angabe der Geschäftszahl des Bescheides
  • Name des/der betroffenen Ordinationsinhabers/-inhaberin
  • Unterlagen zur Höhe des Verdienstentganges
  • Kontoverbindung des Unternehmens
  • Bescheid als Beilage
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