Endometriose betrifft rund 7 Prozent der Frauen im reproduktiven Alter. Trotz dieser hohen Prävalenz liegt die durchschnittliche Zeit bis zur Diagnosestellung bei mehreren Jahren. Grund dafür, sind die oft sehr unspezifische Symptome (Blähungen, Völlegfühl, Schmerzen beim Harnlassen etc.). Ziel des Frauengesundheitstags ist es Ärzten und Ärztinnen zu vermitteln wie sie Endometriose in der gynäkologischen und allgemeinmedizinischen Praxis erkennen können, welche weiterführenden Untersuchungen sinnvoll sind und welche Therapieoptionen es gibt. Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich der Reproduktionsmedizin im Kontext einer zunehmend späteren Familienplanung. Welche Basisabklärung bei Kinderwunsch kann bereits in der Allgemeinmedizinischen Praxis erfolgen? Welche fertilitätserhaltenden Maßnahmen gibt es? Über die beiden Schwerpunkte hinaus versteht sich der Frauengesundheitstag als Impuls für eine geschlechtersensible Medizin.
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