4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung und Musteratteste

Am 8.2.21 trat die am 5.2.2021 kundgemachte 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Die Verordnung sieht im Wesentlichen Neuerungen in Bezug auf die Öffnung des Handels und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen vor. Bezüglich der Tätigkeiten in Ordinationen bzw. Krankenanstalten haben sich durch die Verordnung keine Änderungen ergeben.

  • Es wird aber klargestellt, dass für Besucher/innen, Mitarbeiter/innen und Begleitpersonen der Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten ist und eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen ist.
  • Die 20 Quadratmeter-Regelung findet für Krankanstalten und Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbrachten werden (Ordinationen), keine Anwendung.
  • Es wurde klargestellt, dass Ordinationsinhaber/innen keine Pflicht zur wöchentlichen Testung des Ordinationspersonals trifft.
  • Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur bei Vorlage eines negativen PCR- oder Antigen-Testergebnisses in Anspruch genommen werden. Der Test (Zeitpunkt der Probenahme) darf nicht älter als 48 Stunden sein. Medizinische Massage, Physiotherapie etc. fallen nicht unter diese Einschränkung.
  • Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit COVID-19 infiziert waren und mittlerweile genesen sind, sind von der Zutrittstestpflicht ausgenommen. Über die durchlaufene Infektion muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Nach Ansicht des Ministeriums befreit weder ein positiver Antikörpertest noch eine erfolgte Corona-Schutzimpfung von den Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, Zutrittstests).

Musteratteste für eine Bestätigung einer durchgemachten Infektion bzw. für einen durchgeführten Antigen-Test finden Sie hier, wie auch die Verordnung und ein diesbezügliches Schreiben der ÖÄK:

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