COVID-19: Entlassung aus der Absonderung

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) hat aktuelle Empfehlungen zur Entlassung von COVID-19-Fällen aus der Absonderung herausgebracht. In allen Fällen ist eine Entlassung aus der Absonderung  frühestens zehn Tage nach Symptombeginn bei mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit (= kein Fieber ohne Einnahme von Antipyretika und keine respiratorischen Symptome. Husten kann bei manchen Personen über die infektiöse Phase hinaus bestehen) möglich. Bei Personen mit schwerem Krankheitsverlauf (mit Sauerstoffbedürftigkeit) muss zusätzlich ein negativer PCR-Test oder ein Ct-Wert >30 nachgewiesen werden. (Der Ct-Wert = „cycle threshold“ spielt für die Quantifizierung von DNA-Molekülen beim PCR-Test eine Rolle. Die Zahl der Vermehrungszyklen, die bis zum Nachweis der Viren erforderlich ist, liefert einen Hinweis auf die Virusmenge in den Abstrichen und damit die Virusausscheidung. Ein hoher Ct-Wert zeigt daher eine niedrige Viruskonzentration an.) Asymptomatische Personen können frühestens zehn Tage nach labordiagnostischem Erstnachweis des Erregers aus der Absonderung entlassen werden. Für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal inklusive Personal ambulanter Einrichtungen gilt zusätzlich, dass vor Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit jedenfalls eine negative PCR-Untersuchung oder ein Ct-Wert >30 nachzuweisen ist.

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