Krankmeldung im Zusammenhang mit COVID-19

Um die einlangenden Krankmeldungen im Zusammenhang mit COVID-19 unbürokratisch verarbeiten zu können, ersucht die ÖGK die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte pro futuro bei Krankmeldungen im Zusammenhang mit COVID-19 um folgende Vorgehensweise: Sollte über einen Patienten die behördliche Quarantäne (Absonderung) im Verdachtsfall verhängt werden oder bereits verhängt worden sein ODER ist ein abgesonderter Patient auch tatsächlich krankheitsbedingt arbeitsunfähig, soll keine (zusätzliche) Krankschreibung an den Krankenversicherungsträger mehr erfolgen. Als Nachweis der Dienstverhinderung für den Dienstgeber bzw. das AMS dient der Absonderungsbescheid der Gesundheitsbehörde.

Bei sonstigen fieberhaften Infekten, grippalen Infekten, Bronchitiden etc. ohne konkreten COVID-19-Verdacht erfolgt weiterhin eine reguläre Arbeitsunfähigkeitsmeldung an den Krankenversicherungsträger. Um Unklarheiten zu vermeiden, sollte dies nur unter Anführung der AU-Diagnose ohne weitere Anmerkungen wie zB „V.a. Covid-19“ gemeldet werden.

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