Meldung von COVID-Verdachts-/Erkrankungsfällen

COVID-19-Verdachts- bzw. Erkrankungsfälle müssen an die Gesundheitsbehörde gemeldet werden.

Die Landessanitätsdirektion ersucht, Meldungen vorzugsweise über folgende Wege zu erstatten:

  • Telefonisch über eine eigens eingerichtete Rufnummer, die über die eline verschickt wurde und ausschließlich von Ärzten/Ärztinnen bzw. dem Ordinationspersonal zur Kontaktaufnahme durch die Einzelordination/Gruppenpraxis verwendet werden darf.
  • Über eine Eingabemaske auf der Website von Notruf NÖ

Im Telefonat werden die notwendigen Informationen im Auftrag der Behörden erfasst. Die Meldung kann durch die Ärztin/den Arzt oder sein Personal erfolgen.

Folgende Daten über die Verdachtsperson sind für die Meldung durch die Ordination erforderlich und sollten daher bereitgehalten werden:

  • Namen
  • Geschlecht
  • Sozialversicherungsnummer/Geburtsdatum
  • Wohnadresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Woraus ergibt sich der Verdacht: Antigentest, Symptome etc.?
  • Wird ein allfälliger PCR-Test vom Arzt selbst über ein Zuweisungslabor organisiert oder soll dies über Notruf NÖ erfolgen?

Mit der telefonischen Meldung ist nach übereinstimmender Meinung der Landesgesundheitsbehörden und der Ärztekammer die gesetzliche Anzeigeverpflichtung erfüllt. Eine zusätzliche (schriftliche oder mündliche) Meldung an die Bezirksverwaltungsbehörden (Magistrat, BH) ist nicht notwendig. Sollte sich der Verdacht aufgrund der Durchführung eines Antigentests ergeben, so wird im Rahmen des Telefonats abgestimmt, ob die PCR-Testung von der Ärztin/vom Arzt über ein Zuweisungslabor oder von der Behörde (z.B. Teststraße) veranlasst wird. Die Kurie ersucht, diese neue Vorgehensweise zu beachten.

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