ÖGK: Weitere Vorgehensweise COVID-19

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ändert ohne Rücksprache mit der Ärztekammer ihre Vorgehensweise hinsichtlich diverser Erleichterungen, die aufgrund der Coronakrise eingeführt worden waren:

1. AU-Meldung nach telemedizinischer Konsultation Die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsmeldungen nach telemedizinischer Kontaktaufnahme mit den Patientinnen und Patienten wird mit Ablauf des 31.8.2020 zurückgenommen. Für den Fall einer neuerlichen gesundheitspolitischen Empfehlung im Rahmen der COVID-19 Pandemie, Arztordinationen tunlichst nicht aufzusuchen, wird die ÖGK mit der ÖÄK die "pandemische Situation" besprechen und gegebenenfalls die "AU-Meldung nach telemedizinischer Konsultation" wieder einführen.

2. Mutter-Kind-Pass Untersuchungen

Seit dem Wegfall der Ausgangsbeschränkungen können die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen in den Arztpraxen wieder in der vorgesehenen Weise durchgeführt werden. Ab 1.6.2020 begründet die Pandemie hinsichtlich des Kinderbetreuungsgeldes keinen Nachsichtgrund mehr für verspätet durchgeführte Mutter-Kind-Pass Untersuchungen.

Mutter-Kind-Pass Untersuchungen, die aufgrund der Pandemie während der entsprechenden Fristen nicht durchgeführt werden konnten, in der Folge jedoch nachgeholt werden bzw. wurden, können noch bis 31.7.2020 mit der ÖGK verrechnet werden.

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