Schwangere mit vollständigem Impfschutz: Ende COVID-Sonderfreistellung

Für werdende Mütter, die geimpft sind und über einen vollständigen Impfschutz verfügen, entfällt ab 1.7.2021 die COVID-Sonderfreistellung.

Bereits erfolgte Freistellungen enden mit diesem Zeitpunkt. Freigestellte Schwangere haben Dienstgeber/innen 14 Kalendertage im Voraus mitzuteilen, wann der vollständige Impfschutz eintritt. Dieser ist abhängig vom Impfstoff. Nach den derzeitigen Erkenntnissen liegt er bei

  • BioNTech/Pfizer acht Tage nach der zweiten Impfung für sechs Monate,
  • Moderna 4 Tage nach der zweiten Impfung für 6 Monate,
  • Astra Zeneca 15 Tage nach der zweiten Impfung für vier Monate, 
  • Janssen (Erstimpfung) abhängig vom Impfstoff, mit dem die Zweitimpfung durchgeführt wurde, für sechs Monate,
  • Kreuzimpfung (1. Impfung Vektorimpfstoff, 2. Impfung mRNA-Impfstoff) für sechs Monate ab dem 2. Stich und
  • bei Genesenen, die zumindest eine Impfung erhalten haben, vor.

Sollten die vier bzw. sechs Monate ablaufen, ohne dass davor eine Boosterimpfung (3. Stich) erfolgt ist, liegt kein vollständiger Impfschutz mehr vor und die schwangere und grundsätzlich geimpfte Arbeitnehmerin hat Anspruch auf die Sonderfreistellung.

Nach der Boosterimpfung (3. Stich) liegt der vollständige Impfschutz nach den derzeitigen Erkenntnissen auf Basis der aktuellen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums für mindestens 9 Monate vor.

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