Gemeinsam für die besten regionalen Lösungen

Presseinformation vom 2. Mai 2018

NÖ Gebietskrankenkasse und Ärztekammer NÖ:  optimale Zusammenarbeit im Sinne der niederösterreichischen Bevölkerung 

Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) und Ärztekammer für Niederösterreich sind seit vielen Jahrzehnten Gesundheitspartner im flächenmäßig größten und nach der Einwohnerzahl zweitgrößten Bundesland. „Niederösterreich verfügt über ein bestens an die regionalen Bedürfnisse angepasstes Gesundheitswesen und das vor allem weil die NÖGKK und die Ärztekammer für Niederösterreich an einem Strang ziehen, wenn es um das Wohl der Patientinnen und Patienten geht“, ist Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der Ärztekammer NÖ überzeugt. Eine Ansicht die auch Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK, teilt. Er betont: „Es geht uns darum, gemeinsam die aktuellen Probleme zu lösen, die die Menschen, für deren Gesundheitsversorgung wir verantwortlich sind, betreffen.“

Erfahrungsgemäß kann die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung am besten regionalpolitisch  geregelt werden. Reisner: „Als Landesärztekammer kommen wir quartalsweise mit der NÖGKK zu Besprechungen zusammen, um über wichtige Themen und Fragen zu beraten, die besten Lösungen zu finden und die optimalen Entscheidungen für die Bevölkerung zu treffen.“ Einen weiteren Vorteil der regionalen Gesundheitsplanung sieht Hutter in der raschen Umsetzung: „Die Resultate dieser Treffen können unbürokratisch und zeitnah realisiert werden. Die Patientinnen und Patienten müssen also nicht jahrelang auf Verbesserungen oder Lösungen warten, sondern diese kommen innerhalb kürzester Zeit bei den Menschen an.“

Zwei aktuelle Beispiele „niederösterreichischer Lösungen“ für die Menschen

Ein Bundesgesetzt, das besagt, dass Ärzte mit 70 Jahren ihren Kassenvertrag zurücklegen, mag sinnvoll sein, wenn es genügend Ärzte gibt. In jenen ländlichen Regionen Niederösterreichs, in denen es bereits jetzt schwer ist, freiwerdende  Arztstellen nach zu besetzen, werden von NÖGKK und Ärztekammer für NÖ „niederösterreichische Lösungen“ geschaffen. Die Kassenstelle eines Arztes, der seinen 70. Geburtstag bereits gefeiert hat, wird zwar natürlich ausgeschrieben, solange aber keine Nachfolgerin und kein Nachfolger gefunden wurde, darf der Lungenfacharzt im Industrieviertel seine Kassenordination weiter betreiben und seine Patientinnen und Patienten wie bisher behandeln.

In Beispiel Nummer zwei geht es um eine allgemeinmedizinische Ärztin, die ihre Ordination in einen Nachbarbezirk verlegt hat. Da die Nachfolge für ihre ursprüngliche Ordination trotz mehrmaliger Ausschreibung noch nicht geregelt ist, haben sich NÖGKK und Ärztekammer NÖ darauf geeinigt, dem Wunsch der Ärztin auch weiterhin in ihrer alten Gemeinde zwei Tage pro Woche Patienten zu versorgen, nachzukommen.

Einig sind sich NÖGKK und Ärztekammer für NÖ auch bezüglich der Pläne der Regierung hinsichtlich des Umbaus des Gesundheitssystems: Eine Zerschlagung der leistungsstarken und sicheren Netzwerke auf Landesebene lehnen beide vehement ab.

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