Beachten Sie bitte, dass gem. § 10 Abs 8  COVID-19-Lockerungsverordnung während der Veranstaltungen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist!

Keine Präsenzveranstaltungen in den Bezirken bis Herbst 2021

Aufgrund der aktuellen Pandemie Situation empfiehlt die Ärztekammer für Niederösterreich, bis Herbst 2021 von Präsenzveranstaltungen im Bereich der Bezirksärzteversammlungen und Versammlungen der Ärzte für Allgemeinmedizin abzusehen.

Es besteht die Möglichkeit, Bezirksärzteversammlungen und Versammlungen der Ärzte für Allgemeinmedizin in Form von Webinaren abzuhalten.

Wir dürfen darauf hinweisen, dass Veranstalter für die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen verantwortlich und haftbar sind.

Seit 19.05.2021 gelten folgende Vorgaben gem. COVID-19-Öffnungsverordnung:

„Veranstaltungen“ sind nunmehr im § 13 der genannten Verordnung unter dem Titel „Zusammenkünfte“ geregelt.

  • Unter 10 Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
  • Ab 11 Personen gilt die 3-G-Regel (geimpft oder getestet oder genesen), zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Zusätzlich ist sowohl indoor als auch outdoor eine FFP2-Maske zu tragen. Der Ausschank von Getränken und die Verabreichung von Speisen sind nicht zulässig.
  • Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen indoor und 3.000 outdoor. 50% der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.
  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.
  • Ab 51 Personen hat der Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Einhaltung der COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen.
  • Das COVID-19-Präventionskonzept hat insbesondere Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Regelungen zur Steuerung der Besucherströme,
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken (hiefür gelten die für das Gastgewerbe relevanten Vorschriften der COVID-19-Öffnungsverordnung).
  • Das COVID-19-Präventionskonzept kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhalten.

Link:  COVID-19-Öffnungsverordnung

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