Influenza-Impfstoffbestellung – Rückmeldungen bei Problemen

Aktueller Stand (14.9.) und die Vorgehensweise bei der Bestellung von Influenza-Impfstoff

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

in dieser Sondereline weisen wir Sie auf den aktuellen Stand und die Vorgehensweise bei der Bestellung von Influenza-Impfstoff hin. 

Das Impfreferat der ÄKNÖ hat wiederholt und nachdrücklich Einwände, Kritikpunkte zur Impfstoffbestellung, Vorschläge zur Berechnung der Mengen sowie weitere Lösungsvorschläge beim Impfreferat der ÖÄK eingebracht. Gespräche werden ausschließlich auf Bundesebene geführt, und die ÄKNÖ ist hier nicht aktiv eingebunden.

Das ÖÄK-Impfreferat hat nun mitgeteilt, dass vorgebrachte Kritikpunkte auf Länderebene erhoben und an die ÖGK-Impfkoordination weitergeleitet werden sollen. Die Einschätzung des ÖÄK-Impfreferates geht von vereinzelten Problemen in den Bundesländern aus. Das entspricht nicht der Wahrnehmung des ÄKNÖ-Impfreferates.

Grundsätzlich ist diese Vorgehensweise für uns nicht nachvollziehbar, und wir werden sie auch weiterhin kritisch hinterfragen. Die Problembewältigung soll dort passieren, wo auch die Gespräche bzw. Verhandlungen stattfinden. Im Sinne eines guten Mitgliederservices kommen wir dem vorgeschlagenen Weg des Impfreferates der ÖÄK aber selbstverständlich nach.

Wir ersuchen Sie daher um Rückmeldung, insbesondere wenn Sie nachvollziehbare Hürden im Zusammenhang mit der kontingentierten Bestellmenge erleben – wenn Sie zum Beispiel in der letzten Saison mehr geimpft haben, weil Sie ein individuelles Kontingent über Kolleginnen und Kollegen erhalten haben, oder wenn Sie eine neue Ordination eröffnet haben. Bitte senden Sie diese Rückmeldung an Beate Nechvatal unter nechvatal(at)arztnoe.at.

Die konkreten Sachverhalte werden wir an die ÖGK-Impfkoordination weiterleiten. Selbstverständlich informieren wir darüber auch das ÖÄK-Impfreferat und weisen weiter auf unsere Ansätze zu einer entsprechenden Lösung der Probleme hin.

Gleichzeitig möchten wir offen kommunizieren, dass es in dieser Saison bei den Influenza-Impfstoffen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu keinem kurzfristigen Abrücken vom Prinzip "first come, first served" kommen wird. Genau das erachten wir aktuell als das Kernproblem.


Mit kollegialen Grüßen

Dr. Harald Schögel
Präsident der Ärztinnen- und Ärztekammer für Niederösterreich

Dr. Dagmar Fedra-Machacek
Kurienobfrau niedergelassene Ärztinnen und Ärzte der ÄKNÖ

Dr. Michael Sokol
Leiter Referat für Schulärzte, Vorsorge, Impfwesen und Sportmedizin in der ÄKNÖ


Rückmeldungen an das ÄKNÖ-Impfreferat
Ihre Rückmeldungen zu Problemen bei der Bestellung des Influenza-Impfstoffes senden Sie bitte an das Impfreferat der Ärztinnen und Ärztekammer für Niederösterreich.

Rückmeldung senden an E-Mail: nechvatal(at)arztnoe.at