eEKP: Einführung um ein Jahr verschoben

Einführung des elektronischen Eltern-Kind-Passes (eEKP) wird auf den 1. Oktober 2027 verschoben.

Die geplante Einführung des elektronischen Eltern-Kind-Passes (eEKP) wird nach dem gestrigen Beschluss im Nationalrat um ein Jahr auf den 1. Oktober 2027 verschoben. Statt einer bundesweiten Einführung ist im Übergangsjahr eine Pilotphase – laut Medienberichten in Kärnten – vorgesehen. Im übrigen Bundesgebiet bleibt der bisherige analoge Eltern-Kind-Pass vorerst in Verwendung. Die Kurie der niedergelassenen Ärzt:innen der ÄKNÖ hat sich bereits im Vorfeld gegen eine verfrühte Einführung des neuen Gesamtvertrags ausgesprochen: Kritisiert wurden nicht der elektronische Eltern-Kind-Pass oder die Digitalisierung an sich, sondern die Rahmenbedingungen der Umsetzung. Wesentliche Punkte, die vor einer flächendeckenden Einführung geklärt werden müssen, sind u.a. eine ausreichende Honorierung und eine Abgeltung des zusätzlichen Aufwandes, der sich durch die verpflichtende elektronische Dokumentation ergibt. Die Kurie der niedergelassenen Ärzt:innen der ÄKNÖ begrüßt, dass mit der nun vorgesehenen Verschiebung und der geplanten Pilotphase die Möglichkeit geschaffen werden soll, praktische Erfahrungen vor einer österreichweiten Einführung zu sammeln. Über weitere Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.