Weibliche Wohlfahrtsfondsmitglieder mit Beitragsleistung haben für die Dauer des vorzeitigen und des regulären Mutterschutzes neben dem staatlichen Wochengeld auch Anspruch auf die Krankenunterstützung des Wohlfahrtsfonds. Diese Regelung kommt analog auch auf freiberuflich tätige Ärztinnen für jenen Zeitraum zur Anwendung, in dem keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt wird.

Die Krankenunterstützung beträgt EUR 34,88 brutto pro Tag. Bei ausschließlich angestellten Ärztinnen wird die Lohnsteuer im Rahmen der Auszahlung berücksichtigt. Diese wird nach einem Sondersteuersatz gemäß § 69 Abs. 2 Einkommensteuergesetz berechnet. Ausschließlich freiberuflich tätige Ärztinnen haben die bezogene Krankenunterstützung unter den Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit in der Steuererklärung anzuführen.

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Alternativ können Sie auch unser Formular (PDF: Formular L09) nutzen. Bitte beachten Sie, dass der Antrag spätestens vier Wochen nach Ende des Mutterschutzes einzubringen ist. Idealerweise beantragen Sie die Leistung gleich zu Beginn des Mutterschutzes. Bei Nachweis der jeweils aktuellen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen wird die Krankenunterstützung monatlich akontiert ausbezahlt. Hier finden Sie nähere Informationen zum Thema Krankenunterstützung.

Da während des Mutterschutzes – so wie auch während der nachfolgenden Karenz – in der Regel keine ärztlichen Einnahmen erzielt werden, besteht auch die Möglichkeit, für diese Zeiträume eine deutliche Beitragsermäßigung in Anspruch zu nehmen (PDF: Formular B02).