Kindern von Pensionsempfängerinnen/-empfängern des WFF der Ärztekammer für Niederösterreich wird – solange sie minderjährig sind – eine Kinderunterstützung ausbezahlt. Danach wird diese Leistung bei Nachweis des Bezuges der Familienbeihilfe und gleichzeitiger Absolvierung eines Studiums oder einer Berufsausbildung oder bei Erwerbsunfähigkeit weitergewährt.

FAQ zur Kinderunterstützung

Kinder von Beziehern einer Alters- oder Invaliditätsversorgung des Wohlfahrtsfonds (WFF) haben bis zur Erlangung der Volljährigkeit unter Vorlage der Geburtsurkunde Anspruch auf Kinderunterstützung.

Nach Vollendung der Volljährigkeit ist für die Gewährung der Kinderunterstützung zusätzlich die Vorlage entsprechender Schul- und/oder Inskriptionsbestätigungen, einer Bestätigung über den Bezug der Familienbeihilfe sowie die Angabe, ob Einkünfte erzielt werden (ggf. Nachweis) erforderlich.

Auch Kinder, die aufgrund körperlicher oder psychischer Krankheit erwerbsunfähig sind, haben Anspruch auf Kinderunterstützung. Voraussetzung ist, dass dieser Zustand seit Erlangung der Volljährigkeit oder im unmittelbaren Anschluss an eine Berufs- oder Schulausbildung besteht.

Die Kinderunterstützung wird überdies auch während der Zeit des gesetzlichen Wehr- oder Zivildienstes vor Vollendung des 27. Lebensjahres ausbezahlt.

Es handelt sich um einen originären Anspruch des Kindes (auch steuerlich).

Kein Anspruch besteht, wenn kein Bezug der Familienbeihilfe nachgewiesen wird oder Einkünfte erzielt werden, die die Zuverdienstgrenze bei Bezug der Familienbeihilfe (§ 5 Familienlastenausgleichsfondsgesetz) überschreiten.

Der Anspruch erlischt im Falle einer Verehelichung oder Eintragung einer Partnerschaft.

Folgende Unterlagen müssen mit dem Antrag auf Kinderunterstützung vorgelegt werden:

Minderjährige und volljährige Kinder:

  • Geburtsurkunde
  • Gegebenenfalls geeigneter Nachweis über das Verhältnis zum WFF-Mitglied (z.B. Adoptionsurkunde)

Volljährige Kinder:

  • Schul- und oder Inskriptionsbestätigung
  • Bestätigung über den Bezug der Familienbeihilfe
  • Angabe, ob Einkünfte erzielt werden (ggf. Nachweis)
  • Gegebenenfalls Nachweis über gesetzlichen Wehr- oder Zivildienst

Der Antrag auf Kinderunterstützung ist spätestens sechs Monate nach dem geplanten Antrittsdatum, das immer auf einen Monatsersten fällt, einzubringen. Wird der Antrag mehr als sechs Monate nach dem gewünschten Antrittszeitpunkt gestellt, kann die Leistung erst ab dem Monat der Antragstellung gewährt werden (PDF: Formular L06).

Die Kinderunterstützung beträgt für Kinder von Beziehern einer Altersversorgung monatlich EUR 20,-- brutto, für Kinder von Beziehern einer Invaliditätsversorgung monatlich EUR 40,-- brutto.

Antragsformular

L06 - Antrag auf Kinderunterstützung (pdf) 152 KB
(Beantragung nur für Kinder von Leistungsbeziehern möglich)